2004 Deutschlandstaffel

  

  

   geschrieben September 2004

Den Link zur Staffel habe ich auf dem Steppenhahn gefunden und mich dann gleich für eine Strecke ,nicht allzuweit von mir, angemeldet. Der Abschnitt ging von Kaster nach Ralshoven, zwei nette Dörfer ca. 50 Kilometer Westlich von Köln. Die Gegend dort ist überwiegend Flach und auch die Häuser lassen erkennen, daß es bis Holland nicht mehr weit ist.

Um die Strecke richtig gut zu kennen, bin ich meinen 17 Kilometer Abschnitt im Vorfeld einmal abgelaufen, hin und zurück. Dabei war das Wetter zum laufen ok, leichter Nieselregen, aber mir hat's die frisch ausgedruckten Karten weitgehend aufgelöst. Das ich mich an einer Stelle um gut zwei Km verlaufen habe, lag aber nur daran, daß ich nicht aufgepasst habe. Auf dem Rückweg habe ich den Weg auf Anhieb gefunden.

Ich war selten auf einen so kurzen Lauf so gespannt, 17 Kilometer sind eigentlich nur ein halbes Training oder so, aber das lag an der super Orga. Immer wieder gab es Zwischen-Infos und Updates. Vor allem mit dem Häuptling und den Indianern der Vorher und Nachher anschließenden Abschnitte, habe ich etliche Mails gewechselt. Natürlich habe ich mir auch ein offizielles Deutschlandstaffel-T-Shirt bestellt.

Ein paar Tage vor dem Lauf haben sich dann noch eine Ganze Gruppe Läufer vom Lauftreff Bedburg gemeldet und sogar Detlev Ackermann von laufen-in-koeln.de wollte mit dabei sein. Meine Familie hat mich zum Start, bzw. übergabe-Punkt gefahren, wo auch schon viel von den Anderen waren. Mir kam grade ein Läufer mit Handy am Ohr entgegen, als mein eigenes Anfing zu klingeln. Bevor ich aber den Anruf beantworten konnte, sprach mich der Mann an: er war mein Indianer und der Anrufer.


                  

  

 

Mein Sohn und mein Hund habe sich gleich prächtig mit allen verstanden und sind fröhlich umgesprungen. Nur meiner Frau ging es nicht so gut: sie wollte eigentlich den Wagen zum Zielpunkt fahren und mich dort wieder aufnehmen, konnte aber (hochschwanger) nicht so richtig fahren. Deshalb hat einer der beiden Staffomobil-Fahrer freundlicherweise den Fahrer gemacht, was ich mehr als klasse finde!!

Es ging dann, nach ein paar Fotos, los und über's Land. Das Tempo war angenehm und ich habe mich mit verschiedenen Leuten unterhalten. Zumal das Wetter an diesem Tag viel schöner war als beim Testlauf: nicht zu heiß aber sonnig und es ging eine sanfte Briese. Der August war noch nicht ganz um, aber es lag schon der Frühherbst in der Luft. Die Felder, auf denen ich das goldene Korn in voller Reife gesehen hatte, waren teilweise schon abgeerntet und umgepflügt, und die Traktoren mit den Rübenanhängern waren auf den Wegen zu sehen. Wir sind in lockerer Gruppe gelaufen und ab und zu kam Steffan auf seinem Rad vorbei und hat die Laune noch gehoben.

Ruck-Zuck waren die 17 Kilometer vorbei, 1:40 ist mir selten so schnell vergangen, und wir haben in Ralshoven die nächste Gruppe getroffen. Dabei hat mir dann auch gleich Detlev Ackermann ein Autogram auf mein Deutschlandstaffel-T-Shirt geschrieben!!

Nach den obligatorischen Fotos (mein Sohn und Hund sind wieder mit dabei;-)

sind die Nächsten dann auch weitergelaufen, wobei die Bedburger auch wieder dabei waren, die sind also zwei Strecken gelaufen.

Fazit: hat super viel Spaß gemacht, war eine tolle Idee und ich bin froh, daß ich dabei sein konnte!